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Bücher über kleine, große und fremde Welten

Skorpion

Skorpion am Spieß - Imbiss in ChinaDer Skorpion ist zwischen dem 24. Oktober und dem 22. November geboren. Trotz Stachel und Panzer verfügt  dieses Sternzeichen über eine fast magnetische Anziehungskraft. Leidenschaftlich und voller Energie stürzt er sich in die Welt und ist dabei von nichts und niemandem aufzuhalten. Dabei lässt er sich ungern in die Karten schauen. So ist er stets von einer geheimnisvollen Aura umgeben, die ihn umso interessanter für andere macht.

Diese so positiven Eigenheiten werden leider von Zynismus und Weltschmerz aufgewogen, wenn nicht gar aufgehoben. Auch kennt der Skorpion keine Kompromisse. Das führt oft zu Konflikten, denen das Stacheltier niemals ausweicht. Manchmal scheint es sogar, als suche es das Haar in der Suppe, um dann einen Streit vom Zaun zu brechen.

Wir empfehlen für den Skorpion

Das Mitternachtsvolk von John Masefield

Ach ja, die Gouvernanten … Müssen die denn alle so zickig sein? Nach Mary Poppins lernen wir heute einen weiteren Kinderschreck, einen Skorpion mit missbrauchter Verantwortung kennen. Aber nein, während Mary Poppins sich schlussendlich um die Kinder kümmert, ist Skorpion Tausendschön in Wirklichkeit ein echtes Ekelvieh.

Sylvia Tausendschön wird vielleicht nicht geliebt, aber geschätzt und respektiert. Von den anderen Einwohnern des kleinen Ortes, in dem Kay Harker auf seinem halb heruntergekommenen Landsitz aufwächst, denn sie parliert freundlich mit allen. Und schließlich kümmert sie sich ja um die kleine Waise, gibt Kay Unterricht, beaufsichtigt das Personal, steht dem Haushalt vor und hält auch den Vormund des Jungen auf dem Laufenden. Ein verantwortungsvoller Job – da kann man doch nur gut sein, oder?

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Mary Poppins öffnet die Tür von P. L. Travers

Ein Kindermädchen sollte idealerweise Kinder mögen, etwas von Erziehung verstehen, bereit sein, im Haus seiner Schützlinge zu wohnen und auch mit Eltern jedweder Gemütslage umgehen können. Ein gutes Kindermädchen zu finden, ist schwer. Meint zumindest Missis Banks. Denn seit ihr letztes, sehr beliebtes, Kindermädchen ohne Kündigung und sonstige Formalitäten das Weite suchte, benehmen sich die fünf Sprösslinge nicht mehr, der Ehemann ist unzufrieden und die restlichen Angestellten nehmen sich auch zu viele Sachen heraus. Und so droht sie den Kindern an, jetzt eine Annonce aufzugeben und wenn das nichts hilft, dann soll die alte Kinderfrau des Vaters kommen – der Alptraum schlechthin für den Nachwuchs im Hause Banks.

Aber dann gehen die Kinder mit dem Schornsteinfeger in den Park, um die Raketen anlässlich des Guy-Fawkes-Tages abzubrennen. Und die allerletzte Rakete macht den Wunsch der Kinder wahr. Das tolle Kindermädchen schwebt vom Himmel herab und landet in einem Baum, adrett und spitznasig wie immer: Mary Poppins.

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Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat von Dr. Seuss

Alle lieben Weihnachten. Alle? Nicht ganz: Von allen Weihnachtshassern, die es bekanntlich auf dieser Welt gibt, ist der Grinch der größte. Der grünhaarige Wicht hat ein Herz, das zwei Größen zu klein geraten ist und ihn daher gemein, hinterhältig und permanent schlecht gelaunt sein lässt. Dieser sympathische Held lebt allein mit seinem Hund Max in einer Höhle auf dem Mount Crumpit. Auf diese Weise hätte er eigentlich kein Problem, den jährlichen Dorn im Auge einfach auszublenden. Doch unglücklicherweise feiern die Whos in Whoville – ein kleines bezauberndes Dorf am Fuße des Mount Crumpit – das Weichnachtsfest wie die Besessenen. Alle Jahre wieder dringt die Feststimmung bis in sein abgeschottetes Refugium und jedes Jahr wird der Grinch zorniger. Bis ihm eines Tages eine fiese Idee kommt.

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Sophie im Schloss des Zauberers von Diana Wynne Jones

Zauberer Howl ist gefährlich: Alle Mädchen in Market Chipping werden eindringlichst ermahnt, sich bloß nicht alleine draußen blicken zu lassen. Der Zauberer sei ein kaltblütiger, herzloser Mann, der junge Mädchen sammele und deren Herzen aussauge oder verzehre. Howl ist jung und charmant, sieht gut aus, zieht sich schick an – und das hilft natürlich dabei, junge Mädchen zu verführen.

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Der Fänger im Roggen von J. D. Salinger

Holden Caulfield ist von der Schule geflogen. Nicht zum ersten Mal, insofern wird seinen Eltern die Situation nicht neu sein, aber bis er die beiden trifft und sich mit ihnen über einen neuerlichen Schulverweis von einem teuren Elite-Internat auseinandersetzen muss, unternimmt er kurzerhand einen Ausflug ins nahegelegene New York. Das wahrscheinlich berühmteste Buch von J.D. Salinger erzählt die Geschichte weniger Tage vor Weihnachten, in denen ein eher untypischer Skorpion ein bisschen Freiheits- und Abenteuerluft schnuppert.

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Die Drachen der Tinkerfarm von Tad Williams & Deborah Beale

Eigentlich sollte das Buch besser „Die Skorpione der Tinkerfarm“ heißen. Drachen sind keine Skorpione, sie sind nicht mal im geringsten mit ihnen verwandt: Skorpione sind Spinnentiere und die Drachen Reptilien. Und die Drachen in „Die Drachen der Tinkerfarm“ sind neben allen anderen Tieren auch so ziemlich die einzigen, die keine Skorpione sind in diesem Buch von Tad Williams und Deborah Beale – alle anderen Menschen und Wesen sind mehr oder weniger reinrassige Skorpione.

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Wo die wilden Kerle wohnen von Maurice Sendak

Kurz gefasst:

Wenn Max seinen Wolfspelz trägt, heißt es Kopf einziehen. Denn dann berserkt und wütet er wie ein wilder Kerl. „Ich fress dich auf!“ droht er seiner Mutter und muss darauf ohne Abendessen ins Bett. Aber ein waschechter Skorpion lässt sich von so einer Kleinigkeit kaum beeindrucken..

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Elfentochter von Holly Black

Kurz gefasst

Egal ob in Tolkiens „Herr der Ringe“ oder in einem der zahllosen Nachfolger: Elfen sind schön. Überirdisch schön. Und ewig alt und meistens auch noch weise. Geheimnisumwittert leben sie neben uns oder in ihrem jeweiligen Elfenreich. Tolkiens Elfen sind intelligent, gute Führer, sich ihrer Stellung bewusst und leiden am Schmerz über vergangene große Zeiten. Bei Tolkien sind sie die Guten und auch viele andere Fantasyautoren beschreiben sie in gleicher Weise. Daneben gibt es Geschichten, in denen sie schön, klug und böse sind. Bei Terry Pratchett etwa oder in Holly Blacks „Elfentochter“.

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Foto: © JUREC/PIXELIO

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