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Bücher über kleine, große und fremde Welten

Stier

StierkopfDer Stier ist zwischen dem 21. April und dem 21. Mai geboren. Liebevoll, einfühlsam und mit einer gehörigen Portion charmanten Understatements erobert er Herzen im Sturm. Unterstützt wird er dabei von seiner angeblich beinahe überirdischen Schönheit. Kein Wunder, dass Stiere wissen, was gut ist und gern in kulinarischen und anderen Genüssen schwelgen. Traummenschen, könnte man meinen, wenn da nicht auch die dunkle Seite des Tieres wäre.

Was ein Stier hat, das hat er. Das gilt sowohl für Freunde und Bekannte als auch für Überzeugungen und Gewohnheiten. Wenn er plötzlich mit liebgewonnenen Ritualen brechen muss oder verlassen wird, versteht er die Welt nicht mehr. Neues wird vorsichtig von allen Seiten betrachtet. Die Vorteile des Altvertrauten werden immer wieder hervorgehoben, bis irgendwann die ersten Aspekte des Neuen überzeugen können. Für Nicht-Stiere bedeutet dies, etwas Geduld zu haben und in der Zwischenzeit lieber gemeinsam gut essen zu gehen.

Wir empfehlen für den Stier:

Mord im Gurkenbeet von Alan Bradley

Oft werden die Stiergeborenen – neben ihrer sympathischen Art – mit ihrer Freude an kulinarischen Genüssen bzw. dem Essen ganz allgemein in Verbindung gebracht – und wie wir hier schon ein paar Mal gesehen haben, stimmt das oft genug. Aber das Leben bietet noch so viele andere Dinge, die man genießen kann: den Sport, den man macht, die Entspannung im Urlaub, seinen Job etc. Und so möchten wir euch heute einen Stier vorstellen, der sich aus Essen fast gar nichts macht, dafür aber aus einigen anderen Dingen: Flavia de Luc

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Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär von Walter Moers

Hunderte von Kindern sind mit den Fernseh-Geschichten aufgewachsen, die Käpt’n Blaubär abends in seinem Schiff seinen bunten Enkeln erzählt … Hunderte kleiner Zuschauer haben sich kringelig gelacht über Blaubärs abstruse Geschichten, die die Enkel oft, wenn nicht fast immer, als Lügen oder zumindest als sehr weit hergeholt entlarven.

Und dann kam die Biographie des blauen Bärs: Sein Erfinder Walter Moers schrieb „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ und ab sofort wusste man, warum Blaubär so und nicht anders ist. Ein Leben voller Abenteuer und kuriosen Erlebnissen prägt Mensch und Bär und es wäre echt verwunderlich, wenn dieser „Opa“ seinen Enkeln etwas anderes als sein Seemannsgarn vorspinnen würde.

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Malwine in der Badewanne von Steven Kellogg

Wie jedes Jahr an seinem Geburtstag ist der kleine Ulli vor allem auf eines sehr gespannt: Das Geschenk von seinem Onkel MacAllister aus Schottland. Es ist regelmäßig ein Beitrag für seine Naturkundesammlung und immer etwas ganz Besonderes. In diesem Jahr ist es jedoch besonders gelungen: eine kleine Kaulquappe, die Ulli gleich am nächsten Tag stolz seiner Klasse präsentiert. Seine Lehrerin ist begeistert und will mit ihren Schülern zusammen das Wachsum des kleinen Tieres beobachten. Doch entgegen ihrer Erwartung lässt Autor Steven Kellogg nicht direkt einen Frosch daraus werden …

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Der Jungbrunnen von Thorne Smith

Kurz gefasst:

25 Jahre ist es her, als Rex Pebble Spray Summers verführte. Und seit dieser Zeit ist sie seine Geliebte. Und so macht sich der ältere Herr auf, den Abend fernab seiner Gattin bei seiner Langzeitaffäre zu verbringen und diesen Tag zu feiern. Dass sich dabei so einiges Skurriles und Ungewöhnliches ereignet, macht den Abend und die Nacht unserer beiden Stiere nur interessanter.

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Pu, der Bär von A. A. Milne

Kurz gefasst:

„Ein kleiner Mundvoll Irgendwas“, am besten so gegen elf Uhr morgens, am allerbesten mit Honig drin, dann ein schnelles Gedicht oder Liedchen und eine gute Tat, zuweilen eher aus Versehen getan – so lebt ein kleiner feiner genusssüchtiger Stier am Rande des Hundertsechzig-Morgen-Waldes: Pu, der Bär.

A. A. Milnes liebe kleine Gestalt ist zwar „ein Bär von geringem Verstand“, aber das macht schlichtweg überhaupt nichts. Pu, ein bisschen langsam im Denken, macht sich nichts daraus, dass er eine ganze Menge nicht versteht, weil seine Gedanken wieder wandern und mäandern: Wie kommt man an den Honig heran? Warum ist es im Leben so und so? Könnte man nicht bald mal wieder etwas schnabulieren? Was will Kaninchen hier schon wieder von mir, es war so schnell, dass ich den Anfang schon wieder vergessen habe? Ich glaube, ich  muss heim und schauen, ob meine Honigtöpfe noch alle da sind.

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Ferdinand, der Stier von Munro Leaf

Kurz gefasst:

Im heißblütigen Spanien gibt es bekanntlich keine schönere Aktivität als zu einer Zeit, in der der gemeine Deutsche vor dem Fernseher sitzt, mit seiner Familie in die Arena zu gehen und einen furiosen Stierkampf zu sehen. Folglich gibt es für einen Stier nichts Rühmlicheres als genau dort aufzutreten. Kaum sind die Stiere Spaniens erwachsen, werfen sie sich in die Brust, um den Talentscouts der Arenen positiv aufzufallen und eine vermeintlich große Karriere zu beginnen. Doch einer schwimmt immer gegen den Strom und im Buch von Munro Leaf ist es Ferdinand, der ganz andere Interessen hat.

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Es muss nicht immer Kaviar seinvon Johannes Mario Simmel

Kurz gefasst:

Ein Genießer ist er, einer, der sich gern gut kleidet, seine goldene Repetieruhr hütet wie seinen Augapfel, der kocht wie gelernt, die Frauen liebt und am liebsten in Ruhe und Frieden leben möchte. In seinen Club gehen. An einem Ort ohne Aufregung sein. So einer ist dieser „stierartige“ Thomas Lieven, der Held aus Johannes Mario Simmels Klassiker „Es muss nicht immer Kaviar sein“. Aber leider wird der smarte Wahllondoner mit deutschem Hintergrund von seinem Bankierspartner übers Ohr gehauen – und ist fortan a) auf der Flucht vor und b) in Diensten deutscher, britischer, französischer und russischer Geheimdienste – und versucht sie alle ständig auszutricksen. Damit nicht genug, wird in dem seitenstarken Wälzer noch geliebt und gekocht, was das Zeug hält.

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About a Boy von Nick Hornby

Kurz gefasst

Will führt ein gutes Leben. Ein echt gutes Leben, muss man sagen. Er ist 36 Jahre alt, sieht verhältnismäßig gut aus und dank seines Vaters, der vor vielen Jahren einen lukrativen Weihnachtshit schrieb, kann er sich ein gemütliches Leben im teuren London leisten, ohne jemals dafür arbeiten zu müssen. Natürlich hat er ein großes Interesse daran, dass sein Leben genauso bleibt wie es ist. Und falls sich doch etwas ändern sollte, dann bitte nur nach SEINEN Vorstellungen.

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Foto: © JelleS/flickr – CC BY 2.0

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