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Bücher über kleine, große und fremde Welten

Widder

WidderschädelDer Widder ist zwischen dem 21. März und dem 20. April geboren. Ihm wird nach gesagt, spontan, tatkräftig und voller Energie zu sein. Dazu kommt großer Optimismus und die Fähigkeit, andere Leute zu begeistern und mitzureißen. Dabei werden auch gerne mal die Bedürfnisse und Ideen der Mitmenschen über den Haufen gerannt.

Überlegen und Abwägen spart er sich. Ein Widder denkt eben zuerst mit den Hörnern. Da kann es leicht passieren, dass er etwas zu ungestüm angeht oder mit dem Kopf durch die Wand will. Genauso kann es sein, dass er inmitten der Action plötzlich das Interesse verliert. Dauerhaftigkeit und Beständigkeit gehören nämlich nicht zu seinen Stärken.

Wir empfehlen für den Widder:

Als Klein-Ida auch mal Unfug machen wollte von Astrid Lindgren

Michel aus Lönneberga – der Name ist nicht nur Eltern und Pädagogen ein Begriff. Nein, jeder, der sich aus welchem Grund auch immer schon mal mit Kinderbüchern beschäftigt hat, weiß, von wem die Rede ist. Michel ist ein Widder in Reinform. Ohne Nachzudenken setzt er um, was ihm gerade in den Kopf schießt. Und das sind oft zwar interessante Ideen, die in der Realität aber leider aussehen wie – naja, Unfug eben. Und deswegen landet der kreative, aber missverstandende Junge regelmäßig im familiären Holzschuppen und schnitzt Figuren.

Michel als Widder – so weit, so gut. Doch an dieser Stelle soll auch eine andere Geschichte erzählt werden …

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Geschichten aus dem Tausend-Wunder-Wald – Petzi von Erika Hübner-Barth

Im Tausend-Wunder-Wald lebt Petzi, ein kleiner Tau-Tau-Wu-Wu-Wa-Wa-Indianer. Er ist ein lebendiger, agiler kleiner Bursche, voller Energie. Er ist voller Ideen, gutherzig und nett, aber auch impulsiv und mitreißend, lustig und vergnügt. Zumindest meistens ist er lustig und fröhlich: Manches Mal ist er einfach ärgerlich, weil seine beiden großen Brüder alles besser können und ihn manchmal auch noch verspotten. Dann ärgert er sich noch mehr und findet es fürchterlich, dass die Brüder tolle Indianernamen haben und er „Petzi“ genannt wird. Welch Schande! Er beschließt, das zu ändern.

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Ein Käfer wie ich von Erwin Moser

Mehli, den etwas schüchternen Mehlkäfer aus Erwin Mosers Ein Käfer wie ich, habt ihr ja schon kennengelernt. Er ist nun wahrlich kein Widder – viel zu nachdenklich und zu zurückhaltend. Doch er hat einen Freund: den Maikäfer. Und der hat wahrlich Hörner! Unverwüstlich, spontan und tollkühn verleitet er Mehli zu unerschrockenen Reisen und verschafft ihm das eine oder andere saftige Abenteuer.

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Mäxchen oder wie ein Max entsteht von Henning Venske

„Ich bin 5, und ich bin schon groß, und ich heiße Mäxchen.“ Und Mäxchen kann schon jede Menge: Allein über die Straße gehen, den Roller allein die Kellertreppe runtertragen und allein aufs Klo. Er würde bestimmt noch viel mehr können, wenn er nur dürfte. Doch leider sind seine Eltern in der Hinsicht etwas unentspannt. Fingernägel schneiden, Gasherd anzünden, allein durchs Treppenhaus … alles verboten! Genauso wie laut reden, die Katze mit Milch abschießen und vieles, vieles mehr. Kein Wunder, dass der kleine Held aus der Geschichte von Henning Venske manchmal über die Stränge schlägt.

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Die stählerne Festung von Lyon Sprague de Camp & Fletcher Pratt

Stürmisch und ungestüm, immer mit dem Kopf durch die Wand, keine Ratschläge annehmen, alles alleine (und vermeintlich besser) wissen: Vaclav Polacek oder „der Gummi-Tscheche“, Psychologe am Garaden-Hospital in Ohio, Kollege von Harold Shea und Mitarbeiter des Direktors Doc Reed Chalmers. Mit Votsy, wie ihn Harold auch nennt, hat Lyon Sprague de Camp einen weiteren schrägen Charakter geschaffen. Einer, der wie der Widder mit dem Kopf durch die Wand geht, der eigentlich nett und gutmütig ist, hilfsbereit und freundlich – Geduld ist für ihn jedoch ein sehr fremdes Wort und Zuhören ebenso.

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Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren

Wer kennt sie nicht – die verrückte Neunjährige, die ein Pferd hochheben kann, eine Kiste voller Gold besitzt und vor nichts und niemandem Angst hat. Pippi Langstrumpf gehört zweifellos zu den berühmtesten Mädchen der Literaturgeschichte. Erfunden hat sie Kinderbuchautorin Astrid Lindgren für ihre kranke Tochter und kreierte mit dem frechen Rotschopf einen echten Widder – stürmisch, stur und stets spontan!

Pippi ist bekannt dafür, sich nichts sagen zu lassen. Kein Wunder – sie wohnt schließlich ganz allein in der Villa Kunterbunt und kann dort tun und lassen, was sie will. Ihr Vater lebt als König irgendwo in der fernen Südsee und ihre Mutter ist verstorben. Demzufolge hat sie über ihre beiden Haustiere, den Affen Herr Nilsson und das Pferd Kleiner Onkel, das Kommando. Und auch wenn ihre Freunde Tommy und Annika zu Besuch sind, übernimmt sie die Rolle des Anführers. Denn Pippi hat ein Gespür für Abenteuer und so wird es mit ihr niemals langweilig.

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Die Chaos-Kompanie von Robert Asprin

Hauptmann Scaramouche ist ein schneidiger junger Mann, der sich mit einer Menge Geld ein Offizierspatent in der Weltraumlegion gekauft hat. In einem seiner Einsätze bringt der Multimegamillionär einen Piloten dazu, einen feindlichen Planeten anzugreifen – nur um dann festzustellen, dass gerade die Friedensverhandlungen laufen und er beinahe alles vermasselt hätte. Vor’m Kriegsgericht wird er freigesprochen und befördert: Sein Vater ist der Hauptwaffenlieferant der Weltraumlegion und mit dem will es sich keiner verscherzen. Die Beförderung ist jedoch kein Lob, sondern der Versuch, Scaramouche dazu zu bringen, seinen Dienst zu quittieren. Warum? Er wird Hauptmann einer „Omega-Kompanie“, einem Haufen an Legionären, die keiner haben will, Nieten und Versager, Angepasste und Pazifisten. Aber dann läuft der Hauptmann zur Höchstform auf.

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Mein Leben mit Kittekat von Thomas Nöske

Kurz gefasst

Kittekat ist ein Spinner. Und laut, egozentrisch und unberechenbar dazu. Doch wenn Kit will, kann er auch anders sein: hilfsbereit, einfühlsam und mit der Fähigkeit ausgestattet, andere Menschen zu überzeugen, mitzureißen und in die unmöglichsten Situationen hineinzuziehen. Bei allem hat er in erster Linie sein eigenes Vergnügen im Auge. Das ist seinem besten Freund Sven jedoch egal. Kurzerhand trampt er mit Kittekat von Marburg nach Berlin, um endlich frei zu sein und das wahre Leben zu finden. Dort angekommen treffen die beiden auf eine Runde durchgeknallter Künstler, machen bei einer Hausbesetzung mit, betrinken und bepöbeln sich und stellen fest, das das wahre Leben nicht so einfach auf der Straße liegt. Und Sven, der Kittekat uneingeschränkt gefolgt ist, stellt fest, dass sie vielleicht doch ganz unterschiedliche Dinge zu finden hoffen.

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Die Magie des Assassinen von Robin Hobb

Kurz gefasst

Letztens habe ich einfach so in mein Bücherregal gegriffen und ein Buch herausgezogen. Es war „Die Magie des Assassinen“, der dritte Band der „Legende vom Weitseher“. Lange nicht gelesen, habe ich schnell festgestellt, dass FitzChivalric ein Typ ist, der immer wieder einfach so draufloshandelt. Der und der ist böse, also töte ich ihn. Wie? Egal, ich renne erst mal los. Ich liebe meine Ex-Freundin noch, alle sagen, ich bringe sie mit meinen wahren Träumen in Gefahr – aber ich habe solche Sehnsucht, warum es also sein lassen? Und so stolpert der Assassine von einer Idiotie in die andere …

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Foto: © Kolja Fleischer/pixelio.de

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