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Bücher über kleine, große und fremde Welten

„Stiftung Chairlounge“ testet: INTERNATE

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Wer würde nicht gern in seiner Schule wohnen?

Internatsleben! Wer hat nicht manches Mal davon geträumt, wie Harry Potter mit seinem besten Kumpel in einem Zimmer zu schlafen, im Himmelbett gar! Wer wollte nicht dabei sein, wenn die Schreckensteiner wieder einen ihrer berühmten Streiche spielen, bei denen am Ende alle lachen können? Wer will nicht zu einem besseren Menschen werden (als man eh schon ist, klar!), indem man sich mit mehreren anderen wochenlang ein Zimmer teilt, gemeinsam frühstückt, gemeinsam groß wird?

Wie viele Internate gibt es in der Buchwelt? Keine Ahnung. Gefühlt unzählige. Einrichtungen, in denen die Kinder fernab von zu Hause nicht nur Multiplikation und Geographie lernen, sondern auch das Zusammenleben, Zusammenraufen und zusammen streiten. In denen die Lehrer oft streng, aber fair sind, grundsätzlich wohlwollend gegenüber den Schülern. Oder wo man sich – wie Charlie Bone und seine Freunde – neben der Schule damit abplagen darf, die miesen Leiter zu besiegen und endlich in Ruhe und Frieden weiterzulernen.

Elitenbildung?

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Aus gutem Grund müssen die Eltern für eine gute Ausstattung des Internats oft viel Geld bezahlen …

Internate sind teuer. Und deswegen ist in den meisten Fällen auch klar, dass hier Kinder zur Schule gehen, deren Eltern genug Kohle haben, um sich den Besuch leisten zu können. Oder, wie im Fall Charlie Bone, reiche Verwandte. Rühmliche Ausnahmen sind Hogwarts, wo das Zaubereiministerium zahlt, und Burg Schreckenstein. Hier zahlen die Eltern einen mit allen vereinbarten Betrag, der in etwa dem entspricht, was die Kinder auch zu Hause kosten. Dafür gibt’s dann keine Erzieher, keine Hausmütter und keine Krankenschwestern – und die Jungs von der Burg kommen so auch prima klar.

Freud und Leid hinter verschlossenen Türen

Internate sind ein Hort der Bildung, die in konzentrierter Form in Kinderschädel gepresst wird. Zudem ist man, egal wie, eine Gemeinschaft. und in allen Dokumenten wird hervorgehoben, wie sehr sich die Schüler und Schülerinnen in diese Gemeinschaft einfügen und wie toll es doch ist, im Internat XYZ zu sein. Manches Mal ist das schon fast zu viel. Und in einigen Fällen gibt es Eltern und Schüler, die sich wer weiß was darauf einbilden, da zu sein. Abgesehen davon bildet man Seilschaften fürs Leben.

Zum einigermaßen friedlichen Zusammenleben gehörten Regeln, und die können es in sich haben. In den meisten Fällen sind die Leiter der Schulen maßgebend, was schön sichtbar im Falle Hogwarts wird. Als Dumbledore stirbt, geht alles drunter und drüber und die Sitten verrohen zusehends.

Über pädagogische Notwendigkeiten und Regeln kann man sich ja streiten. Was wir in jedem Fall für fragwürdig halten, ist, Kinder mit Punktabzug fürs gesamte eigene Haus zu bestrafen, wenn man Mist gebaut hat. Wir glauben einfach nicht, dass irgendein Kind mit dieser Methode gemeinschaftliche Verantwortung und soziales Verhalten lernt … Da gehen wir lieber nach Burg Schreckenstein!

So, nu wollen wir euch aber nicht länger auf die Folter spannen: Hier kommt er, der ultimative Internatsvergleich!

 

Der ultimative Internats-Vergleich
Name
Burg Schreckenstein
Saint Smithen’s
Hogwarts
Im Buch/Reihe Burg Schreckenstein
Poppy Pym
Harry Potter
Autor Oliver Hassencamp
Laura Wood
Joanne K. Rowling
Schulmotto Ich will auf Schreckenstein
allzeit fair und ehrlich sein!
Schulhymne:
Klugheit, Treue, Mut
sind unser höchstes Gut.
Rotkehlchen, Distelfinken,
Zaunkönigen und Sperlingen
wird niemals der Mut sinken,
nichts kann uns davon abbringen,
Saint Smithen’s, das sind wir,
wir tun alles dafür.
Draco dormiens nunquam titillandus – auf deutsch etwa: Kitzle nie einen schlafenden Drachen
Schuluniform
Keine, die Jungs ziehen ihre eigenen Sachen an. Allerdings gewöhnen sie sich an, winters wie sommers in kurzen Hosen herumzulaufen …
Blau-weiß karierter Rock, knielange weiße Strümpfe, weiße Bluse, blauer Blazer mit Schulwappen, dunkelblaue Krawatte Umhang (Schwarz) und ein Schal in den Farben des Hauses 
Aussehen/Gebäude Eine alte Raubritterburg mit Wow-Effekt. Der Besitzer, Graf von Schreckenstein, vermietet einen Teil des Gebäudes an die Schule. Im Rest wohnt er selber.
Besonderheit: Die vollständig erhaltene Folterkammer inklusive Skelett im Geheimschrank. Das Skelett heißt Paule …
Am Ende einer breiten Kiesauffahrt (die zwischen ordentlich gemähten Rasenflächen liegt) kommen Parkplätze und ein schönes Gebäude aus honiggelbem Gestein, daneben ein riesiges Gewächshaus, eine ebenso riesige Bibliothek mit gemütlichen Ledersesseln. Es gibt Tennisplätze und einen Park mit Eichen.
Es gibt mehrere Eingänge, durch die man z.B. zu den Mädchenschlafsälen kommt.
Traumhaft. Ein riesiges Schloss inmitten einer nordenglischen Idylle. Wäre es ein Hotel, könnte man damit richtig Kasse machen.
Wo gelegen?
Deutschland, im Süden, nahe der Grenze zu Österreich/Schweiz
4km von Wampoldsreute entfernt und knapp 30km von Neustadt (alles klar, oder?)
Großbritannien
Großbritannien
Für wen?
Jungen
Jungen und Mädchen
Jungen und Mädchen mit magischer Begabung, einmal ein Halbriese
Lehrstil
demokratisch, vertrauensvoll
Die Schüler dürfen so ziemlich alles, wenn es niemandem schadet.
Lehrplan ist natürlich vorgegeben.
Frontalunterricht, außer in Botanik, da steht man auch schon mal im Gewächshaus herum – trotzdem spricht fast nur der Lehrer …
Freundlich gesagt: altmodisch. Frontalunterricht, gemischt mit gefährlichen Experimenten, die das Wohl der Schüler definitiv gefährden. Dazu ein immer wieder angebrachter Konkurrenzkampf zwischen den Häusern. Alles nach dem Motto: Was euch nicht umbringt, macht euch härter.
Struktur
  • klassenweise
  • in den Zimmern: altersgemischt
  • privat eher nach Alter
  • im Zweifelsfall alle zusammen, wie etwa bei großen Streichen gegen Rosenfels (Mädcheninternat)
  • 4 Bereiche: Distelfinken, Rotkehlchen, Zaunkönige, Sperlinge
  • Aufenthaltsraum für die unteren beiden Klassenstufen
  • Zimmer:
    • Schlafraum mit 3 Betten
    • Arbeitszimmer mit 3 Schreibtischen
    • Badezimmer
  • in den Klassen sind die Häuser gemischt
  • in den Zimmern: Mädchen und Jungen getrennt (auch in verschiedenen Trakten des Hauses), meist wird ein älteres Kind in ein Zimmer gesteckt, in dem „Neulinge“ sind, damit die älteren den Jüngeren helfen können
  • Speisesaal für alle, schon etwas angeranzt
  • privat: eher nach Klasse
  • nach Einbruch der Dunkelheit darf keiner mehr draußen sein
  • 4 Häuser: Ravenclaw, Slytherin, Hufflepuff, Gryffindor, räumlich voneinander getrennt
  • in den Klassen sind die Häuser gemischt
  • in den Zimmern: Mädchen und Jungen getrennt, auch klassenweise
  • privat: eher nach Alter
Lehrfächer Deutsch, Mathe, Geografie, Bio, Musik, Latein, Sport etc.
Allerdings macht jeder Schüler auch eine Lehre, d. h., er geht einmal in der Woche in einen Betrieb und lernt ein Handwerk, z. B. Tischlern.
Mathe, Chemie, Botanik (inkl. Arbeit im Gewächshaus), Geschichte, Sport, Kunst
zudem AGs für Theater, Hockey, Fotografie etc.
inoffiziell gibt Poppy ihren Freunden noch Unterricht in Artistik und sonstigen Zirkusdingen
Kräuterkunde, Geschichte, Zaubertränke, Besenreiten und die Verteidigung gegen die dunklen Künste. Schreiben, Mathe und so scheint für angehende Zauberer nicht so wichtig zu sein.
Ferien/freie Zeit
  • Oster-, Pfingst-, Sommer- und Weihnachtsferien
  • freie Zeit kann verbracht werden, wie man will
  • man muss sich nur abmelden, wenn man die Burg verlässt, etwa, um zum Friseur zu gehen – oder um Wanzen zu kaufen, weil man die Mädchen in Rosenfels ausspionieren will oder so.
  • Seine Freizeit kann man fast überall auf dem Schulgelände verbringen oder in seinem Zimmer.
  • Samstags dürfen die Kids sich Lunchpakete nehmen, die sie dann draußen futtern dürfen – so sind im Sommer prima Picknicke zu machen
Sommer-, Weihnachtsferien
Aufgaben der Schüler (außer den Lehrstoff zu lernen)
Auf Schreckenstein haben alle neben Lernen und Schule noch Aufgaben.
Z.B. bauen die Schüler ihren Sportplatz selbst oder legen einen Steg für die Boote an. Regelmäßig muss man aber auch im Gemüsegarten helfen oder in der Küche, die Feuerspritze warten oder bei Renovierungsarbeiten an der Burg helfen. Aufgaben des alltäglichen Lebens also.
Die Schulhymne lernen
Keine. Man braucht keinen Tischdienst, wenn sich der Tisch von selbst deckt …
Strafen
  • von Seiten der Lehrer wird schon mal Kartoffelschälen verordnet oder ein Strafmarsch, sonst gibt’s eher einen Rüffel.
  • von Seiten der Schüler selbst:
    • 3x zu spät gekommen – selbstauferlegter Marsch vor dem Frühstück nach Wampoldsreute und zurück, schweigend
    • Hat man Scheiß gebaut, überlegt man auch selbst, wie man die Scharte auswetzen kann. Gut kommt immer, sich in die Höhle des Löwen zu wagen und sich zu entschuldigen.
    • wer sich richtig blöd benimmt, kriegt einen Denkzettel von den anderen verpasst. Das kann ein mit Spannlack eingepinselter Hintern sein, gern auch mal ein Boxkampf, man sollte kein Weichei sein: Die Ritter sind auch derbe.
  • Einträge ins Klassenbuch
  • Strafarbeiten, z.B. in der Bibliothek helfen oder nach einem explodierten Paket den Speisesaal saugen
  • Es gibt Punktabzug für das eigene Haus, wenn man etwas falsch macht, z. B. die Schulhymne nicht kennen oder zu spät kommen
  • Nachsitzen
  • Lehrern helfen (z.B. beim Fanpost bearbeiten)
  • Hagrid helfen (und ggf. in den Verbotenen Wald müssen …)
  • Punktabzug fürs ganze Haus, wenn man etwas angestellt oder falsch gemacht hat.
Schüler unter sich
Kurz nach Einzug in die Schule schwören sich die Jungs, dass sie sich wie die Ritter früherer Zeiten benehmen wollen, und zwar wie die anständigen: immer hilfsbereit, ehrlich und fair. Dabei fragen sie sich immer wieder, ob das, was sie jetzt vorhaben, in ihr Motto passt oder nicht und entwickeln so eine eigene, positive Moral. Das führt auch zum inoffiziellen Motto der Schule und zu Kuriositäten. Z.B. sagt Stefan irgendwann auf die Frage des Direktors, wer eine Rüstung beim Hausherren weggenommen hat, dass er es nicht war, aber etwas darüber wisse. Er verpetzt den Kameraden nicht, teilt aber allen mit, dass er die Rüstung getragen hat.
Oder „Mücke“, der sich mit einem Spiegel auf der Landkarte einen richtigen Ort zeigen lässt, dem Lehrer auch sagt, dass er getrickst hat, aber den Helfer nicht verpfeift. Der Lehrer reagiert damit, dass er Mücke auffordert, das nächste Mal selbst zu lernen. Irgendwann ist es soweit, dass auch keiner mehr abschreibt, sondern der Lehrer die Aufgaben verteilt und dann Schach spielen geht und die Jungs die Arbeit selbstständig schreiben.
Ebenso lustig sind die ganzen Streiche, die sich die Schüler spielen, oder besser: Schüler spielen Schülern Streiche, Schüler den Lehrern und manchmal die Lehrer den Schülern …
Es gibt einfach den typischen Kram: Freunde sind meist unter sich, es gibt die eine Zicke mit ihren beiden Anhängerinnen, aber die meisten sind nett und man kann andere um Rat fragen.
Sind ganz ihrem Haus verschrieben. Freundschaft zwischen Slytherin und Gryffindor geht gar nicht,  Ravenclaw und Huffelpuff dürfen eventuell einander die Hand geben. Ansonsten tut man, was alle Schüler tun: lästern, lernen, ab und zu knutschen. 
 Kosten Schulgeld plus das, was die Schüler in etwa auch zu Hause kosten würden, also auch für nicht so reiche Eltern erschwinglich
wird nicht gesagt, aber Poppy hat anscheinend ein Stipendium … Das Zaubereiministerium übernimmt alle Kosten für die Schüler
Stiftung Chairlounge rät: Da wollen wir hin! Was, wir sollen zu alt sein? Falsches Geschlecht? Egal!!! So coole Lehrer hätten wir auch gern gehabt, und das, obwohl wir uns nicht über unsere Schulen beklagen können.
Toll ist auch, dass die Jungs von ganz alleine auf die Ritternummer kommen und sich dadurch selbstständig mit Moral, Ehre und alledem auseinandersetzen. Klar wird es für die Neuen immer schwierig, umzudenken.
Was uns nicht gefällt, ist die Regelung, sich in einem Boxkampf zu messen, wenn einer Mist gebaut hat. Auch wenn danach dann alles erledigt und vergessen ist.
Abgesehen davon: Liebe Eltern, wenn ihr nicht wisst, wohin mit eurem Sprössling, schickt ihn auf den Schreckenstein und ihr bekommt ein eigenständig denkendes, selbstständiges und anständiges Kind zurück – das allerdings auch gerne mal den ein oder anderen Streich spielt 😉 Ihr müsst dafür nur nach Neustadt ziehen, denn die Schule ist kein Internat, sondern eine wegen Platzmangels ausgelagerte Schule
Die Direktorin ist ein bisschen naiv, eventuell in den Kommissar verliebt, aber ansonsten ist sie echt Klasse, wie der Rex von Schreckenstein. Die Lehrer sind ok, das Essen auch. Ist also voll in Ordnung da. Es gbit nicht so viele Streiche, aber wer mit Poppy befreundet ist, findet garantiert wieder einen Kriminalfall. Und dann wird’s spannend. Was wir nicht mögen ist das Punktesystem und die Hierarchie zwischen den Schülern. Positiv ist, dass Ältere sich um Jüngere kümmern müssen. Klappt aber fast auch nur theoretisch.
Wir wollen Besen fliegen lernen! Und wir wollen das mit den Zaubertränken können. Das sollte auch als Nichtmagischer machbar sein. Wir wollen keinen Snape! Hagrid ist cool.

Empfehlen wir die Schule? Trotz der tollen Unterrichtsangebote: Nein! Denn unserer Ansicht nach ist dort viel zu viel Konkurrenzdenken zwischen  Häusern, das auch durch das Punktesystem gefördert wird. Die Lehrer wechseln z.T. wie Unterhosen und es ist nicht immer gesagt, dass Mobbing und Machtmissbrauch, egal von wem, unterbunden werden.

Note 1++++
3
4

 

Der ultimative Internats-Vergleich
Name
Burg Möwenfels
Josef-Stift
Bloor-Akademie
Im Buch/Reihe Dolly
Michaela
Charlie Bone
Autor Enid Blyton
Marie Louise Fischer
Jenny Nimmo
Schulmotto unbekannt unbekannt keines
Schuluniform
dunkelblaue Jacke mit Goldknöpfen und gesticktem Wappen, Faltenrock
keine, man zieht seine eigenen Sachen an, die mit der Nummer versehen sind, die man bekommt.
je nach Zweig tragen die Schüler andersfarbige Umhänge: saphirblau für Musik, grün für Kunst und violett für Schauspiel.
Zudem tragen die Jungen entsprechende Krawatten
Aussehen/Gebäude Burg am Meer, steht auf einer Klippe. Großes, quadrstisches Gebäude aus grauen Steinen, mit grünen Ranken bedeckt.
große Freitreppe unterhalb des Portals. Dahinter ein Vorraum mit vielen Türen und einer breiten Treppe, hier sind auch Aula, Turnhalle, Chemie- und Physikräume sowie Zeichensaal und Handarbeitsraum untergebracht.
In der Mitte des Gebäudes gibt es einen großen Innenhof, in dessen Zentrum ein tiefergelegenes Becken ist: das Theater. Rundherum ist ein Blumengarten.
Von dem Innenhof aus geht es auch in die vier Türme, jeder drei Stockwerke hoch.
Nordturm: Im Erdgeschoss ist der Speisesaal, der Gemeinschaftsraum und die Küche. Im ersten und zweiten Stock sind Schlafräume und im Obergeschoss ist der Speicher, wo z. B. alle Koffer während des Schuljahres gelagert werden.

Großes Schulgebäude, gelb gestrichen, davor einen Hof mit Büschen, Bäumen und Rasen sowie breiten Wegen. Der Hof ist auf drei Seiten mit Mauern bzw. derzeit einem Bauzaun umgeben, die vierte Seite nimmt das Schulgebäude ein.
Durch das Schulgebäude hindurch kommt man in den Internatsteil. Dort gibt es einen großen Raum voller Schränke für die Schülerinnen, einen Schlafsaal mit gefühlt unendlich vielen Betten und im Falle Michaelas einen Waschraum mit 20 Becken, die sich 24 Mädchen teilen müssen.
Innen sieht es übrigens recht abgewrackt aus, die Fliesen im Bad sind aus der Steinzeit und das Wohnzimmer der Mädchen hätte auch eine Renovierung nötig. Alle hoffen auf den Neubau und damit bessere Verhältnisee …
Hohe graue Mauern rundherum, riesiges Gelände mit der Schule und einer alten Ruine aus blutroten Steinen darauf.
Rechts und links des Eingangs gibt es Türme mit spitzen Dächern. Breiter Treppenaufgang, durch den man in einen asphaltierten Hof kommt. Dann 2 bronzebeschlagene Türflügel, dahinter die Eingangshalle. Hier muss zwingend geschwiegen werden.
Dort 3 Eingänge, für jeden Zweig einen, die jeweils in eine Garderobe führen, wo jeder Schüler einen Spind hat. Dann die Unterrichtsräume
Wo gelegen?
Großbritannien, irgendwo am Meer
Deutschland, München-Bogenhausen, schräg gegenüber des Prinzregentenstadions
Großbritannien
Für wen?
Mädchen ab 12 Jahren
etwa 120-150 Mädchen, sowohl Internatsschülerinnen als auch Externe
ca. 300 Mädchen und Jungen, die besonders begabt in den Bereichen Musik, Schauspiel und Kunst sind. Außerdem sog. sonderbegabte Kinder, die ein magisches Talent haben, z.B. hypnotisieren oder fliegen etc.
Die Kinder sind von Mo-Fr im Internat, am Wochenende zu Hause.
Lehrstil
Frontalunterricht Frontalunterricht Lehrstil? Meist langweilig frontal. Teilweise Einzelunterricht, z.B. in Musik.
Leider haben die meisten Lehrer irgendwie einen an der Waffel, will heißen, sie sind z.B. eigentlich kein Lehrer, sondern suchen ihren Bruder oder sie wollen lieber woanders sein und bleiben nur aufgrund des enorm hohen Gehalts oder sie sind schon alt oder hypnotisiert und daher nicht kommunikationsfähig. Daher wird man auch mal angeschrieen, vor Wut aus dem Klassenzimmer geworfen oder einfach gar nicht beachtet etc. Manche sind dabei nett und versuchen, die Kinder zu schützen. Reden wir also nicht über Lehrstil!
Struktur
  • 4 Häuser: Nord-, Ost-, West-, Südturm
  • je Turm wohnen:
    • ca. 60 Mädchen
    • 1 Schülersprecherin
    • 1 Hausmutter/
      Haushälterin, auch Krankenschwester
    • 1 Hausvorsteherin
  • je Turm:
    • 3 Stockwerke
    • Zimmer mit 10 Betten, mit Vorhängen abgetrennt
    • jedes Mädchen hat einen Spind und eine Kommode mit Spiegel
    • in jedem Zimmer sind Waschbecken für die Bewohnerinnen, Handtücher werden gestellt
    • 1 Gemeinschaftsraum
  • Gebäude zwischen Türmen:
    • Westgebäude: Klassenzimmer
    • Südgebäude: Zimmer der Lehrer
    • Zwischen Nord- und Ostturm liegen Krankenstation und die Räume der Direktorin
  • Aufteilung:
    • in den Zimmern nach Schuljahr, die Zimmerälteste bestimmt
    • privat eher nach Alter/Klasse
    • Speisesaal: lange Tische, man kann sitzen, wo man will
  • Schule:
    • vor dem Unterricht ist Andacht, die Mädchen stehen nach Klassen geordnet in dem Saal
    • kommt der Lehrer rein, stehen die Schülerinnen auf und setzen sich erst wieder nach Aufforderung
  • Erzieherin für die Internen
  • die Mädchen sind klassenweise untergebracht, jede Gruppe teilt sich einen Schlafsaal und ein Wohnzimmer
  • das Wohnzimmer dürfen die Mädels nach Herzenslust dekorieren und einrichten
  • jedes Mädchen hat einen Schrank im Schrankzimmer, mit Glück ein eigenes Waschbecken und ein Bett mit Nachttisch
  • Badezimmer gibt’s im Keller, außerdem Waschraum und Toilettenraum
  • für die Hausaufgaben und sonstige offizielle Aufgaben gibt es ein Studierzimmer – private Angelegenheiten wie Briefeschreiben sind hier verboten
  • jedes zweite Wochenende ist samstags schulfrei und die Mädchen dürfen nach Hause
  • 3 Schulzweige, je nach Begabung Musik, Schauspiel oder Kunst, die Sonderbegabten werden irgendwo einsortiert
  • je nach Schulzweig unterschiedlicher Unterrichtsplan
  • gemeinsame Pausen, die nach der 1. Stunde muss im Park verbracht werden, egal, welches Wetter herrscht.
  • 3 Cafeterien (je Zweig eine), in denen Frühstück und Mittagessen eingenommen werden
  • großer Speisesaal, in dem zu Abend gegessen wird, da sitzen die Zweige jeweils an einem großen Tisch
  • Hausaufgaben werden nach dem Abendessen im Klassenzimmer gemacht. Ausnahme: die Sonderbegabten, die sitzen alle zusammen im sog. Königszimmer
  • in den Zimmern: Mädchen und Jungen getrennt, dort dann altersweise
  • privat: alles gemischt
  • einmal im Schuljahr gibt es das Runinenspiel, da müssen alle Kinder in die Ruine und ein Medaillon finden. Wer es sich als erster schnappt, bekommt ein Jahr lang keinen Arrest und auch sonstige Vergünstigungen. Ist gefährlich, weil manchmal auch eine Bestie in der Ruine lauert.
Lehrfächer Mathe, Musik, Französisch, Zeichnen, Sport, Chemie, Handarbeiten, Geschichte
Latein, Werken (naja, mehr keratives Gestalten), Turnen, Biologie
Musik, Schauspiel und Kunst natürlich. Außerdem Mathe, Geschichte, Englisch.
Ferien/freie Zeit
  • Oster-, Pfingst-, Sommer- und Weihnachtsferien
  • freie Zeit kann verbracht werden, wie man will
  • Man darf, wenn man sich abmeldet, in die Stadt gehen.
  • Im Gebäude kann man machen, was man will, allerdings darf man sich  seinem Bett erst ab 20h nähern, auch nicht, wenn man nur gemütlich darauf rumlümmeln will. Die Mädels sehen fern (Fernsehzimmer) oder treiben sich im Wohnzimmer herum.
  • Hinterm Gebäude kann man auch im Garten spielen, sonnenbaden, Tennis spielen etc.
  • Am Internatswochenende werden die Samstage gern zur ausgedehnten Schönheitspflege genutzt
  • jedes Wochenende – es sei denn, man hat Arrest bekommen
  • Oster-, Herbstferien
Aufgaben der Schüler
Bett vor dem Frühstück machen
Tja, nachdem Michaela ihren Hundewelpen ins Internat schmuggelte und dann der Erzieherin schenkte, müssen die Mädchen der 6. den Hund immer Gassi führen, füttern etc. Das machen die natürlich sehr gerne 🙂
Die enorm schwierige Aufgabe, ihren Teller zur Essensausgabe zurückzubringen …
Strafen
offene Haare sind nicht erlaubt, wer erwischt wird, muss sie flechten oder abschneiden lassen
  • Fernsehverbot
  • früher ins Bett gehen müssen
  • Arrest, d.h., man muss länger in der Schule bleiben und darf erst Samstag mittag, Sonntag oder gar nicht nach Hause. Wird aber gern genutzt, um sich im Gebäude herumzutreiben und Geheimnisse aufzuspüren
  • Wenn die Schulleitung sehr wütend ist, kann es passieren, dass der Sohn des Direktors (Manfred) einen hypnotisiert. Das sollte man unbedingt vermeiden!
  • aus dem Klassenzimmer geworfen werden, z.B., wenn man etwas nicht weiß oder zu spät kommt und der Lehrer sehr empfindlich ist.
Schüler unter sich
Die Mädels verschönern ihren Aufenthaltsraum selbsttäig und da redet ihnen auch keiner rein.
Freundschaften gibt es meist klassenweise, oft auch turmweise, man ist sich halt einfach näher. Alice‘ (Nordturm) beste Freundin kommt aber etwa aus dem Westturm.
Auch den ein oder anderen Miesepeter gilt es zu packen, aber da sind die Mädels eher hilflos, etwa im Falle Evelyn, die einfach lügt und rumzickt und keine weiß, wie man damit umgehen soll.
Also: ganz normales Schülerleben 🙂
Michaela ist ganz erstaunt, dass die anderen Mädchen gleich am ersten Tag ganz hilfsbereit ihr gegenüber sind – obwohl sie neu ist und sich auch bockig stellt.
Man muss sich mit den anderen irgendwie arrangieren, denn man ist ja mit ganz vielen in einem Raum und teilt sich fast alles.
Ansonsten gibt’s die üblichen Freundschaften, Zickereien etc.
Es bilden sich klassenübergreifende Freundschaften, die auch am Wochenende gerne fortgesetzt werden: So treffen sich Charlie Bone und seine Freunde sonntags oft im „Café zum glücklichen Haustier“ zum Schwatzen und Pläne schmieden. Dazu gehören auch Externe, wie Charlies Freund Benjamin. Dabei ist es vollkommen wurscht, ob man magisch begabt ist oder nicht. Wichtiger ist, auf welcher Seite man steht. Die „Bösen“ treffen sich auch untereinander, auch außerhalb der Schule.
Grundsätzlich gehen Charlie und seine Leute gut miteinander um und reden über alles.
Kosten unbekannt unbekannt keine Angaben. Bei Charlie zahlen die fiesen Tanten das Schulgeld.
Stiftung Chairlounge rät: Wir glauben, dass man in Möwenfels echt viel lernen kann. Wenn man sich nicht zu doof anstellt, geht man mit einer prima Allgemeinbildung ab. Die Lehrerinnen sind grundsätzlich ok, auch wenn ein Mädchen mal nicht so ganz konform ist.
Und wie Direktorin Greiling zur Begrüßung der Neuen in Dollys Jahrgang sagt: Das Ziel ist erreicht, wenn die Mädels mit einem hellen Verstand und einem freundlichen Herzen von der Schule abgehen. Das ist sympathisch, weil die Kids nicht nur nach ihren Noten beurteilt werden – eine Unsitte heutiger Tage. Andererseits sagt sie auch, dass sie es nicht für das Wichtigste hält, das Wissen erlangt und das Examen bestanden wird, sondern sie ist stolz auf Schülerinnen, die freundlich und hilfsbereit sind. Das gefällt uns nicht so gut, ebenso wie so manche antiquierte Ansichten: Ein Mädchen mit offenen Haaren gilt als unordentlich, zum Beispiel. Aufstehen, wenn der Lehrer kommt ist vielleicht auch etwas überholt.
Hm, schwierig. Einerseits ist es ganz ok im Stift. Die Lehrer sind größtenteils ok und die Stiftlerinnen auch. Auch die Externen Mädchen sind ganz in Ordnung. Insofern: Wer sein Kind in München ins Internat geben will, kann das beruhigt im Stift tun.
Allerdings herrschen doch noch manche altmodischen Ansichten, etwa, dass es ok ist, wenn ein Vater seine Tochter blutig prügelt. Und zumindest die Turnlehrerin gedenkt nicht dagegen einzuschreiten. Das sollte kein Vorbild für ein junges Mädchen sein.
Da sollten die Lehrer mal eine entsprechende Fortbildung machen.
Man kommt nicht rein ohne Talent. Das sollte man wissen. Hat man nix mit den Sonderbegabten und ihren Freunden zu tun, kann man dort prima seiner künstlerischen Begabung frönen und echt viel lernen. Von dieser Seite her empfehlenswert.
Ist man sonderbegabt, kommt man vielleicht nicht darumherum, sich für die eine oder andere Seite zu entscheiden. Dann muss man den entsprechenden Stress aushalten können. Es macht aber auch Spaß, besonders in Charlies Clique. Da ist immer was los.
Was echt Minuspunkte gibt, ist das oft matschige, pampige, schlechte Essen.
Note 3 3 2-

 

Der ultimative Internats-Vergleich
Name
Internat Lindenberg Watford School of Magicks
Unbekannt
Im Buch/Reihe Internat Lindenberg
Aufstieg und Fall des außerordentlichen Simon Snow
TKKG
Autor Mathias Metzger Rainbow Rowell
Stefan Wolf
Schulmotto unbekannt unbekannt, aber über dem Eingangstor steht: „Magie trennt uns von der Welt. Möge uns nichts voneinander trennen.“
Nicht genau definiert. Vielleicht: nutze den Tag? Liebe deinen nächsten? Schwer zu sagen, nicht mal die 4 TKKGler halten sich an gleiche Mottos.
Schuluniform
Keine. die Kids ziehen ihre eigenen Sachen an – da ist dann manchmal auch ein Design-Regenmantel dabei … je nach Jahrgang unterschiedlich:
1. + 2. Klasse tragen gestreifte Blazer (2 Violett-/2 Grüntöne), dunkelgraue Hose, grüner Pullover, rote Krawatte
3.-6. Klasse muss man auf dem Gelände einen Strohhut tragen (Test, ob man ihn „festzaubern“ kann)
ab der 6. Klasse: grüner Blazer m. weißen Paspeln, ggf. roter Pullover, ggf. ein Cape
Keine. Jeder darf sich so schlecht kleiden, wie er möchte …
Aussehen/Gebäude Burg, düster, bemooste Mauern, mit Efeu bewachsene Türme, Mittelalterbau, aber bis vor 100 Jahren Ruine, dann renoviert und als Schule für Kinder von Rheinschiffern genutzt. Seit 25 Jahren Mädcheninternat.
Im Torgebäude ist die Hausmeisterwohnung untergebracht.
Anlage, die seit 1500 besteht, aufgebaut wie eine mittelalterliche Stadt: alle Gebäude innerhalb der Mauern, außen sind Felder und Wald.
Eisentor in einer Mauer, danach der Große Rasen, dann die Zugbrücke (wird nachts hochgezogen), eine weitere Mauer und dann noch zwei weitere Tore. Dann ist man endlich drin (und außer Atem!)
Im Burggraben leben Wasserwölfe.
Verschiedene Häuser für Jungen und Mädchen, z.B. Mummers House mit vier Etagen für Jungen.
Bis vor kurzem gab es auch noch einen Ziegenstall, aber seit die Hirtin, Ebb, gestorben ist, ist unklar, ob die noch bleiben.
Gegessen wird im Speisesaal, der im sogenannten Weinenden Turm ist. Dort sind auch Klassenzimmer, Sitzungsräume, Beschwörungszimmer und Büro und Privaträume des Direktors. Es gibt auch eine Kathedrale.
Außerdem gibt es geheime Kammern, Durchgänge und ganze Gebäudeteile,die sich nur zeigen, wenn man das richtige Artefakt dabei hat, einen zweiten Wassergraben unter dem ersten und weitere Merkwürdigkeiten.
Ein Internat der deutschen Ivy League: altehrwürdige Mauern, umgeben von Efeu, unter dem sich auch mal eine Strickleiter verbergen könnte.
Wo gelegen?
Deutschland, am Rhein
Großbritannien, im weiteren Umfeld Londons
Irgendwo in Deutschland. Die genaue Bezeichnung lautet nur: die TKKG-Stadt
Für wen?
Mädchen Jungen und Mädchen mit magischer Begabung
Jungen. Mädchen müssen jeden Tag zum Unterricht anreisen und dürfen nicht zum Abendessen bleiben.
Lehrstil
Frontalunterricht wahrscheinlich Frontalunterricht
Voll 80er. Von AGs oder Projekten ist nie die Rede.  Auch der pädagogische Wert von Klassenfahrten würde anscheinend noch unterschätzt.
Struktur
  • zwei Mädchen auf einem Zimmer
  • zum Teil gibt es schon Badezimmer für vier Mädchen, aber in einem Stock besteht noch ein Gemeinschaftsbadezimmer für alle Bewohnerinnen dort
  • ein sog. Schmelzkessel bringt die Zimmerpartner zusammen, die bis zum Ende der Schulzeit auch in ihrem Zimmer bleiben. Die beiden sind durch eine Art Nichtangriffspakt daran gehindert, sich zu schaden, wenn sie im Zimmer sind. Praktisch bei Konflikten, man kann dem anderen nicht an die Gurgel gehen …
  • in den Zimmern: Mädchen und Jungen getrennt (auch in verschiedenen Trakten des Hauses)
  • zu Beginn jedes Schuljahrs gibt es ein großes Begrüßungspicknick mit Wettspielen und Feuerwerk und jeder Menge zu essen
Im Grunde nichts besonderes: 2 Jungs pro Zimmer, Gemeinschaftsduschen, Speisesaal. Wenn man beim Abendessen fehlt, muss man sich abmelden.
Lehrfächer Französisch, Sport, Kunst, Latein, Deutsch, Erdkunde, Englisch, Physik, Musik, verschiedene AGs, z.B. Theater
Geschichte der Zauberei, Zauberlehre, Griechisch, Politikwissenschaft, Zaubersprüche
Deutsch, Mathe, Englisch, Sport. Und die anderen üblichen Fächer. 
Ferien/freie Zeit
  • Oster-, Pfingst-, Sommer- und Weihnachtsferien
  • freie Zeit kann verbracht werden, wie man will
  • oft gehen die Mädchen in AGs oder machen Extra-Stunden, etwa in Ballett oder Musik
  • manche gehen Reiten auf dem nahegelegenen Reiterhof
Sommer-, Weihnachtsferien
Es gelten die Schulferien eines unbekannten deutschen Bundeslandes. Abgesehen davon ist ab Freitagabend Wochenende. Da darf man sogar mal woanders übernachten.
Aufgaben der Schüler
Keine
  • putzen
  • nach dem 4. Jahr waschen die Schüler ihre Wäsche selber. Sie dürfen dabei zaubern, müssen aber nicht.
  • Essen servieren, am Wochenende ist Selbstversorgung: Man muss sich sein Essen selbst holen
Keine
Strafen
  • verschärfte Verweise
  • Ausgangsverbot
nur den Zimmerbann
Ach, das übliche langweilige: Nachsitzen, Aufsätze schreiben, Hausarrest. Keiner wird hier eingesperrt, verzaubert oder in einer anderen Weise behandelt, die Lehrern Spaß machen könnte …
Schüler unter sich
Freundinnen halt, die in der Regel noch recht jung sind. Daher ist manches Mal ganz schön viel Aufregung da. Grundsätzlich wie in jeder Schule.
Manche feiern abends kleine Partys auf ihrem Zimmer, mit Freundinnen – solange man sich nicht erwischen lässt …
Es gibt Freund und Feind … und glücklicherweise den Zimmerbann. Da muss man sich einfach zusammenreißen, und das hilft eine ganze Menge. Abgesehen davon ist es, wie in gemischten Schulen normal, einfach prima: Man hat nicht nur sich, sondern geschlechterübergreifende Freundes- und Liebesbeziehungen.
Sie küssen und sie schlagen sich. Mit anderen Worten: manche vertragen sich, manche nicht, aber in die TKKG-Clique darf keiner!
Kosten keine Angabe keine Angabe
Anscheinend viel Geld. Jedenfalls ist immer die Rede davon, dass Tims Mama sich den Hintern abarbeitet, damit ihr Sohn in die tolle Schule gehen kann. Also scheint die Schule das Geld vielleicht auch noch wert zu sein …
Stiftung Chairlounge rät: Die stellvertretende Direktorin ist wie viele ihrer Amtskolleginnen grundsätzlich nett, wenn auch streng. Umso mehr verwundert es, als bei einem Zickenkrieg unter besten Freundinnen exakt NULL Konsequenzen für das eine Mädchen drohen, die die Querflöte ihrer Freundin mit Schokolade ummantelt hat. Sie redet von einem Verweis und die Hühner gackern erschreckt auf – und sie nimmt alles zurück. Wir sind nicht sicher, ob das gute Pädagogik ist. Wir empfehlen der Dame ein Praktikum auf Burg Schreckenstein: Da wäre eine Methode a la Rex von Schreckenstein gefragt, der den Mädels ordentlich was auf den Hut gibt, ggf. eine Strafe anordnet und hinterher „erledigt und vergessen“ sagt.
Ansonsten ist Lindenberg halt so ein Nullachtfuffzehn-Internat.
Zaubern lernen geht hier bestimmt viel besser als in Hogwarts. Man hat auch nicht diese blöde Muggelaversion – auch wenn die Zauberer hier ebenfalls mehr unter sich leben. Und seit der merkwürdige Direktor weg ist und auch der Schatten nicht mehr da ist, kann man ganz entspannt Schule machen. Die neue Direktorin, Professor Mitali Bunce, ist ja auch ganz schön schlau und hat, wie man hört, einen ganz angenehmen Führungsstil.
Na gut, die Schule verspricht offenbar gute berufliche Aussichten, eine solide Ausbildung und die Hinführung zu einem einigermaßen sozialen Miteinander. Trotzdem sind die Lehrmethoden so veraltet, dass man dafür doch nicht ernsthaft Geld verlangen kann. Und außerdem ist eine Schule ohne Mädchen langweilig und doof. 
Note 3+ 2 3

 

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Fotos: Klassenraum: Mannfred Jahreis / pixelio.de

Gebäude: Reinhard Grieger / pixelio.de

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