chairlounge

Bücher über kleine, große und fremde Welten

Tiere

Mama Chairlounge, wir wollen ein Haustier. Wir sind jetzt schon ACHT und wollen ein Tier zum Kuscheln und zum Liebhaben und zum Spielen!!!!! Und es soll uns Gute-Nacht-Geschichten vorlesen und uns beschützen und drauf reiten wäre auch toll. Plärrr.

Nein, in Wirklichkeit wollen wir das nicht! Tiere sind toll. Sogar die, die wir eigentlich nicht so toll finden. Sie können Dinge, die wir Menschen nicht können, die wir uns aber gerne abgucken. Sie leben ganz anders und das ist oft faszinierend. Manchmal leben sie auch ähnlich und das ist genauso faszinierend. Sie sind riesig im Vergleich zu uns oder auch gaaaanz winzig. Sie leben in uns und Millionen von ihnen sind sozusagen unsere Nachbarn hier auf Erden: Die Bakterie im Darm, ohne die wir nicht bestehen könnten und die Amsel im Baum vor’m Fenster, ohne die wir nicht leben wollen.

Maus schnuppert an Katzenpfote

Katz und Maus – in der freien Wildbahn Jäger und Futter – als Haustiere könnten sie sich auch anfreunden.

Unsere Welt besteht aus Lebewesen. Meist werden Tiere und Menschen unterschieden, meist im Sinne von „wir hier und die Tiere da“. Und in unserer sogenannten realen Welt können Tiere und Menschen sich kaum miteinander verständigen.

Zum Beispiel weiß man oft nicht,  warum die Katze ausgerechnet jetzt ihre Krallen in unserer Hand versenkt – ohne dass wir sie geärgert hätten oder ihr nichts zu fressen gaben. Irgendeinen Grund wird es geben und Katzenversteher brüsten sich vielleicht damit, zu wissen, was dahinter steckt. Aber mal ganz ehrlich: In Wirklichkeit haben wir doch keinen Schimmer. Vielleicht ist die Katze ein berühmter Gelehrter und führt gerade eine Untersuchungsreihe durch …

Egal: Tier bevölkern unsere Welt. Und so bevölkern sie auch unsere Buchwelten. Und wie im „echten“ Leben werden ihnen auch hier oft genug bestimmte Rollen, Charaktere und Eigenschaften zugesprochen. Und das reicht vom Wellensittich, der einfach so in seinem Käfig rumsitzt und mit dem Spiegel flirtet, bis hin zu dem Wellensittich, der Tante Sybils Vertrauter ist (in „Zauberlied„) und jedes Wort versteht, dass ihm gesagt wird und der trotz seiner Kleinheit weit fliegt und Aufträge erledigt.

Es reicht auch von der einfachen Katze bis hin zur katzenartigen Kriegerspezies – und damit verlassen wir ganz klar den Bereich Haustier oder auch gut dressiertes Haustier, da sind diese Wesen nämlich nicht mehr „Tiere“ sondern eher „Menschen“, so wie wir uns selbst verstehen: Intelligent, sich selbst bewusst und mit der Fähigkeit behaftet, Entscheidungen zu treffen (die Frage nach der Berechtigung, dass nur wir so seien, lassen wir hier mal außen vor …).

Und so wollen wir uns in diesem Jahr mal mit Tieren und ihrer manchmal seltsamen Beziehung zum Menschen beschäftigen: Mit den Haustieren wie Lisas Schaf, aber auch mit den Menschtieren oder Tiermenschen oder sollen wir einfach Aliens in Tiergestalt sagen, wenn andere Rassen im weiten All zwar aussehen wie Saurier, aber technisch weiter sind als wir? Spezies, die zwar aussehen wie ein Tier, die aber einfach eine eigene Rasse sind und ihre Umwelt mit Autos verpesten oder so.

Ein klarer Blick gehört den Gestaltenwandlern, die Mensch und Tier sein können, meist nicht so ganz freiwillig. Und schließlich schauen wir uns mal die Evolutionsstufen von Katzen und Hunden an, wie also ein „wildes“ Tier zu einer „zivilisierten“ Spezies werden kann.

Wir freuen uns, wenn ihr uns folgt in dieses reichhaltige Potpourri 🙂


Foto: © Denise/PIXELIO

%d Bloggern gefällt das: