chairlounge

Bücher über kleine, große und fremde Welten

ZM – Streng geheim

Wer?

Professor Ambrosius Köhler, sein/e Großneffe/-nichte Michael und Heike sowie deren Ferienfreund Thomas. Und dessen Labrador Moorteufel.

Wohin?

Wohin sie wollen: Hauptsache, es liegt in der Vergangenheit. Das abenteuerlustige Quartett plus Hund reist zu den Sauriern, den Goldgräbern, den alten Druiden und an weitere traumhafte Reiseziele.

Wie?

Tja, das bleibt relativ undurchsichtig. Fest steht, man hat ein Cockpit und kann über Knöpfe die gewünschte Zeit angeben. Von den Knöpfen gibt es jede Menge, ebenso wie Hebel, Kabel, Lämpchen und was eine Maschine sonst noch so braucht. Nach dem Start verwandelt sich die Außenwelt in dichten Nebel und man landet irgendwo in der Zeit. Man kann  zwar das eine oder andere mit in die Vergangenheit nehmen (z.B. eine Pistole …), aber nix von dort wieder zurücktragen. Schade …

Warum?

Weil es Spaß macht. Außerdem hatten Heike und Michael große Angst vor einem stinklangweiligen Urlaub mit ihrem knarzigen Großonkel und sind überglücklich, dass die Ferien doch nicht langweilig und der Onkel zwar durchaus knarzig, aber auch sehr nett ist. Und wer kann einer Zeitmaschine in Reichweite schon widerstehen …

Was noch?

Ganz süß ist der Wachcomputer Archie, der nicht nur die Zeitmaschine steuert und wartet, sondern eben auch beschützt. Heißt, er fragt beim Betreten der Zeitmaschinen-Höhle akribisch nach den Namen aller Anwesenden und erstellt Stimm-Dateien. Wie fast alle künstlichen Intelligenzen ist er hochsensibel, etwas launisch, eifersüchtig, stolz und natürlich intelligent.

Wie war’s?

Cooool. Also mir macht’s Bock, die Abenteuer der vier (oder fünf) zu verfolgen. Natürlich geht bei den Zeitreisen immer irgendetwas schief, so dass man schön mitfiebern kann, wie sie es wohlbehalten zurück in die Gegenwart schaffen. Dass sie jetzt auch nicht immer in authentischer Kleidung rumlaufen und sowieso ganz anders aussehen und auftreten als die Urbewohner, sei bei dieser Kinderbuchreihe mal geschenkt. Immerhin hat Autorin Marliese Arnold das Verständigungsproblem mehr oder weniger geschickt durch die Einführung von so genannten Sprachpillen gelöst.

Interessiert? Hier die Fakten:

Titel ZM – Streng geheim
Autor Marliese Arnold
Seiten unterschiedlich
Ausstattung Hardcover
Verlag Pelikan
Jahr 1983 (Band 1)

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