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Bücher über kleine, große und fremde Welten

Schlagwort-Archiv: Horoskop

Neues Buchhoroskop für den Krebs

In den Panzer geschlossen!

Die Grenze zwischen typisch und klischeehaft ist ja bekanntlich fließend. Wir zum Beispiel haben so oft über den kleinen, schüchternen, ängstlichen Krebs gesprochen, dass wir uns andere Wesenszüge dieses Krabbeltieres gar nicht mehr vorstellen können. Zum Beispiel, dass ein Krebs ein echter Kämpfer ist. Oder dass er nicht schüchtern, einsam und verstockt, sondern still, nachdenklich und einfach nicht sehr gesellig ist. Oder- und jetzt kommts – dass ein Krebs in der Lage ist, sich seine Freunde selbst auszusuchen. 

Shogo gehört eher zur letzteren Sorte Krebs und das aus gutem Grund. Denn ein schweigsamer, einsamer Krieger zu sein, würde ihm in seiner Situation wahrscheinlich das Leben retten. Dass er am Ende jedoch nicht ganz so einsam bleibt, ist einer anderen Eigenschaft des Krebses geschuldet: seinem unendlich großen Herzen.

Wir empfehlen für den Krebs:

Battle Royale von Koushun Takami

Kurz gefasst:

Das erste, was man von einem Krebs sieht, sind die Scheren. Das zweite, das einem auffällt, ist der Panzer. Scharf und verletzend das eine, undurchlässig und hart das andere. Beides wirkt auf den ersten Blick nicht unbedingt einladend. Das Gefühl haben auch Shuya und Noriko, als sie Shogo inmitten des grausamen Spiels, das sie mit ihrer Schulklasse ausfechten müssen, begegnen. Doch wie es Krebsen nun mal zu eigen ist, hat auch Shogo einige Überraschungen auf Lager …

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Neues Buchhoroskop für Zwillinge

Hopsassa und vorneweg mit Verantwortung

Zwillinge sind Überflieger, immer vornedran, schnelle Ideen, schnelle Taten – und dann schnell weiter. Manches Mal kommt man kaum hinterher. Und mancher Zwilling schert sich kaum darum, ob ihm alle anderen folgen können oder gar, ob sein Tun irgendeine Auswirkung auf die Welt um ihn oder sie hat …

Nun wollen wir euch einen Zwilling vorstellen, der zwar genauso sprunghaft wie intelligent wie weit voraus ist, der seine Arbeit liebt und immer weiter voran will – und der sich trotzdem im Ernstfall schwere vorwürfe macht und auch überlegt, wie er den Schaden wieder gut machen kann: Wiebke Lehmann.

Wir empfehlen für die Zwillinge:

Das Rätsel Sigma von Karl-Heinz Tuschel

Ach ja, die Zwillinge, immer frisch vorneweg und allen anderen 17 Schritte voraus. Manchmal ist das ermüdend, oft spannend und interessant. Bei Sherlock Holmes konnte man immer davon ausgehen, dass er mit seinen schnellen Gedanken selbst dem ärgsten Bösewicht einen Schritt voraus war und ihn oder sie zur Strecke brachte – mal abgesehen von Professor Moriarty vielleicht …

Bei Wiebke Lehmann läuft der Hase leider ein bisschen anders: Die sympathische und energische Verfahrensingenieurin in der Forschungsproduktion Betalonvermüllung (FBV) ist dafür zuständig, Wege zu finden,  wie bestimmte Bakterien am effizientesten arbeiten. Die Regierungen in Karl-Heinz Tuschels „Das Rätsel Sigma“ sind sich nämlich schon 1996 bewusst, dass man mit riesigen Plastebergen nur die Umwelt zumüllt und haben deswegen entschieden, bei der Entwicklung neuer Stoffe gleich das Recycling mitzudenken.

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Foto oben: © Raphael Reischuk/PIXELIO

Neues Buchhoroskop für den Widder

Ein ungestümer Widder

Widderschädel Rrrrrroarrrrrr! Da springt er dich an, der Widder und schon purzelst du durch die Gegend und fragst dich, was dir da gerade widerfahren ist. Benommen schüttelst du den Kopf, da schreit er dir ins Ohr: „Los, komm mit!“ Lass dich mitreißen von der Energie und erlebe wilde, fetzige Sachen – heute mit einem Widder, der sich manchmal ein bisschen selbst überschätzt:

Wir empfehlen für den Widder:

Pu, der Bär – Tieger von A. A. Milne

Den Bären Pu aus gleichnamigem Buch von A. A. Milne kennen wir ja als liebenswerten Stier: Genusssüchtig und gutmütig tapst er durch den Wald und ist mit jedermann befreundet. Der neueste Zugang in der Waldgemeinschaft dagegen ist ein Widder: Energiegeladen, immer voller Tatendrang, ungestüm und auch unberechenbar macht er die doch recht gemütlich vor sich hinwurstelnden Bewohner des Hundersechzig-Morgen-Waldes ganz hibbelig: Tieger (manchmal auch Tigger).

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 Foto: © Kolja Fleischer/pixelio.de

Neues Buchhoroskop für die Fische

Haie im Wasser

Wenn einen das Schicksal in Form eines Zauberlehrlings dazu bestimmt, ein bestimmtes Wesen zu haben, kann einem das echt die Laune verhageln. Oder man ist eben einfach total in den Zauberlehrling verliebt, weil der das so bestimmt hat. Aus Unkenntnis, natürlich. Wenn einem dann der Zauberlehrling auch noch sagt, dass man sowieso nicht zueinander passt, könnte man eine jahrhundertelange Fehde aus gekränkter Eitelkeit anzetteln. Nicht so Annette. Die Blumenfee erweist sich als Fisch mit Charakter.

Trix Solier, Zauberlehrling voller Fehl und Adel von Sergej Lukianenko

Mancher lebt ja in dem Glauben, dass das Schicksal das eigene Los bestimmt. Oder dass die Sterne dafür sorgen, wie es mir heute geht und was dieses Jahr für mich bringen wird. Man kann aber auch daran glauben, dass man einfach selbst verantwortlich für seine Taten, Gefühle, Meinungen etc. ist.

Oder man heißt Annette, ist eine Blumenfee und dazu beschworen, der Familiar eines Zauberlehrlings zu sein, zudem hübsch, klein und (meistens) freundlich. Und weil der Lehrling noch ein sehr junger Lehrling ist und sich mit Zauberei noch nicht sehr gut auskennt, hat er beim Beschwören die kleine Fee dazu verdonnert, in ihn verliebt zu sein und nicht ohne ihn leben zu können, im wahrsten Sinne des Wortes.

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Foto: © Ulla Trampert/PIXELIO