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Schlagwort-Archiv: Jugendliche

Neues Buchhoroskop für den Wassermann

Lasst sie reden …

Wassermann - Mann im Neoprenanzug krault im Wasser Wassermannen wollen für alle nur das Beste. Sie sind definitiv daran interessiert, die Menschen, die Umwelt und das Leben auf unserem Planeten für alle rundum zu optimieren. Doch was das Beste für alle ist und wie man es erreicht, das wissen nur die Wassermänner ganz genau. Deswegen reden, überzeugen und handeln sie auch gleich noch, dass es einem schwindelig werden kann.

Leider, leider gehen ihnen bei ihrem Vorhaben, diese Ansichten und Pläne durchzusetzen, die Pferde durch. Will sagen: Wenn sie das Gefühl haben, es werde ihnen widersprochen, fangen sie an kiebig zu werden. Sie sind bei allen guten Absichten eben doch kleine Dogmaten.

Der diesjährige Wassermann ist allerdings kein kleiner Dogmat, sondern ein ziemlich ausgereifter und obendrein auch noch redegewandt und boxerfahren. Mit ihm ist also nicht gut Kirschen essen. Was man von solchen Kandidaten zu erwarten hat, könnt ihr hier lesen:

Wir empfehlen für den Wassermann

Die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling

„Mein und Dein sind doch bürgerliche Begriffe“, „Der eine hat den Beutel, der andere das Geld“… Mit derartigen Sinnsprüchen zieht das Känguru von gegenüber bei Marc, dem klugen, aber manchmal etwas unmotivierten Kleinkünstler ein. Im Gegensatz zu der seines Mitbewohners ist die Motivation des Beuteltieres klar zu vernehmen: Es will die Welt verbessern und zu diesem Zweck den Kapitalismus abschaffen, Gleichheit für alle einführen und enteignen, was zu enteignen ist. Dass es dabei ab und zu etwas rabiat vorgeht und auch nicht immer im Sinne der Allgemeinheit handelt – nun, letztendlich dient alles der großen Idee des Kommunismus. Oder?

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Foto:
© Kurt Bouda/PIXELIO

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Secret Fire

Taylor ist ein ganz normales britisches Mädchen – besser ein Teenager, der sich nicht ganz so hübsch findet, der davon träumt, in Oxford an die Uni zu gehen und echt viel dafür lernt, dass dieser Traum sich erfüllt. Sacha dagegen lebt in Paris und hat alle Träume aufgegeben: Wozu noch Pläne machen, wenn man eh weiß, dass man mit 18 stirbt? Stattdessen stürzt er sich von 5-stöckigen Gebäuden oder lässt sich tot prügeln – denn bis zu seinem vorgezeichneten Tod ist er unsterblich. Nach ein paar Minuten Tod fängt er wieder an zu atmen und alle zerbrochenen Knochen, Organe etc. regenerieren sich in Windeseile. Und eines Tages wollen die Lehrer der beiden Schüler, dass Taylor Sacha Nachilfe im Fach Englisch via Web gibt, weil er das – angeblich – nötig habe.

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Müller hoch Drei

Vor Kurzem teilte ich euch mit, dass ich es las. Jetzt bin ich fertig: „Müller hoch Drei“ heißt das Werk, geschrieben von Burkhard Spinnen (super Name!) und 292 Seiten dick. Meine Zwischenbilanz fiel ja eher mäßig aus – und ehrlich gesagt weicht das endgültige Fazit nicht sehr davon ab. Das Buch ist nett, die Geschichte relativ ausgefallen und witzig und nimmt ein gutes und den Umständen entsprechend glaubwürdiges Ende. Aber leider ist „relativ“ an dieser Stelle ein gutes Stichwort, denn es ist alles irgendwie relativ hier: relativ lustig, relativ spannend, relativ nette Leute, relativ durchgeknallt und relativ bodenständig. Das ergibt zwar im Zeugnis eine Note, mit der man nicht durchfällt. Aber es wird auch klar, dass man im ganzen Schuljahr eigentlich nur relativ anwesend war.

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