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Bücher über kleine, große und fremde Welten

Schlagwort-Archiv: Krimi

The curious incident of the dog in the night-time

Aha, dachte ich beim Lesen des Titels. Weil ich unbedingt eine Urlaubslektüre brauchte und mir obendrein der Buchladen so gut gefiel, nahm ich es dennoch in die Hand. Als ich die wenig erklärende aber viel versprechende Inhaltsangabe las, hatte mich das Buch bereits im Sack. So ungewöhnlich und so abenteuerlich schien mir der Plot, dass ich das schmale Buch von Mark Haddon nicht zurück stellen konnte.

Christopher Boone ist fünfzehn und wohnt mit seinem Vater irgendwo in England. In einer ruhigen Gegend, in der wenig Verkehr herrscht und die Straßen gerade und sauber sind. Das ist Christopher sehr wichtig, denn er hat das Asperger-Syndrom und ist daher, was Umwelteinflüsse, Handlungsabläufe und weltliche Interaktion angeht, etwas unflexibel. Er kann zwar echt gut Mathe, weigert sich aber gelbe oder braune Lebensmittel zu essen (hier hilft manchmal etwas Lebensmittelfarbe) und war eigentlich noch nie weiter weg als in seiner Förderschule. Er träumt davon, den A-Level in Mathe zu bestehen und vielleicht seine Mama wiederzusehen, die vor einiger Zeit gestorben ist.

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Schwarzer Mond über Soho

Ich hab’s ja gesagt: „Die Flüsse von London“ ruft nach Fortsetzung und nun ist sie in die Buchläden geschwappt … Ich habe sie mir natürlich besorgt und gleich durchgelesen. Aber Ach! und Wehe! Der Fortsetzungsbazillus hat zugeschlagen und mal wieder einen Autor dazu gezwungen, sich Worte und Geschichten aus den Fingern zu saugen.

Peter Grant löst seinen zweiten und dritten Fall – parallel, damit ja keine Langeweile aufkommt. Und der vierte mischt auch schon kräftig mit. Aaronovitchs Humor zeigt sich auch hier wieder, es gibt ausreichend lustige Stellen – aber irgendwie ist der Gaul mit ihm durchgegangen. Kurz gesagt: Mord, Sex, Jazz und Mutation. Ein kurzer Prozess mit dem zweiten Band.

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Die Flüsse von London

„Die Flüsse von London“ ist ein Krimi. Und Fantasy. Es gibt mehrere Mordfälle, die Polizei spielt mit und Geister, Vampire und Flussgötter treten auch auf. Und das Ganze ist wunderbar miteinander kombiniert und verwoben und es macht Spaß, die Geschichte zu lesen.

Hauptfigur ist Peter Grant, ein Londoner Polizeianwärter. An einem der letzten Tage seiner Probezeit steht er nach einem Mordfall Wache am Tatort. Und trifft einen Geist. Der erzählt ihm den Tathergang und was er gesehen hat. Sehr schön: Peter macht sich als erstes Gedanken, dass er den Geist ordnungsgemäß befragt: „Name, Wohnort“ etc. Ich hab‘ gelacht 🙂 … und mir überlegt, wie es wohl weitergeht.

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